Auch Tage nachdem wir von der Nordsee zurückgekommen sind, wirkt unsere Segelfreizeit in mir nach. 

Zum einen weil es immer noch schwankt – irgendwie merke ich die Landkrankheit deutlich mehr als die Seekrankheit. Oder ist das einfach nur Fernweh? ?

Vor allem bin ich aber nachhaltig von den Erlebnissen und dieser tollen Gemeinschaft beeindruckt. Die letzte Woche durfte ich mit großartigen Jugendlichen verbringen. Dabei durfte ich mindestens genauso viel lernen wie unsere Teilnehmer/innen. Beim Segeln haben wir an einem Strang ziehen müssen. 6 Tage auf beengtem Raum in kleinsten Kojen, mit 30 Personen zwei Toiletten und zwei Duschen teilen, auf dem Meer zu erfahren, dass der Wassertank jetzt langsam knapp wird und duschen für diesen Tag nicht mehr drin ist… Gemeinsam kochen, spülen, putzen, segeln – aber auch: spielen, lachen, philosophieren, singen und beten.

Auf dem Meer haben wir uns wahrlich über Gott und die Welt unterhalten. Von den Texten im Deutschrap bis hin zu den Zielen im Leben.

So einiges werde ich so schnell nicht vergessen: Das gemeinsame Singen im Hafen am Abend, bei dem die Nachbarschiffe spontan eingestiegen sind. Die Abendandacht, die von Nisha und Eva übernommen wurde, nachdem sie mich gefragt haben, ob sie das auch mal machen dürfen. Das Schwimmen, nachdem wir den Anker geworfen haben oder das gemeinsame Abendmahl im Abschlussgottesdienst auf offener See.

Es war auch für mich eine sehr bereichernde Zeit und dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken 

bei unserem Team, bei unserem Kapitän Peter und unserer Matrosin Sarah und vor allem bei allen Jugendlichen, die ich auf der Reise begleiten durfte. 

Maren Busch

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